Test: Dörr SnapShot Mini / Mini Black 5.0 IR Wildkamera

veröffentlicht am 5. Oktober 2014 in Dörr

Diese Dörr SnapShot Mini Wildkamera hält, was andere Wildkameras versprechen! Die fantastische Zuverlässigkeit der Dörr SnapShot Mini basiert in erster Linie auf einer präzisen Auslösung, einer extremen Batterielaufzeit und einer durchdachten Handhabung, die vor Fehlbedienung schützt.

Die Highlights der Dörr SnapShot Mini Wildkamera

Klein und unauffällig

Klein und unauffällig: Oben die Dörr SnapShot Mini, in der Mitte die Dörr SnapShot Mini Black und zum Vergleich unten die Moultrie M-990i – Bild: Wildkamera-Test.com

  • Zuverlässige Auslösung: erst im direkten Vergleich erkennt man, wie präzise die SnapShot Mini auslöst. In unsrem Testbetrieb lieferten die Dörr SnapShot Mini Wildkameras immer deutlich mehr gelunge Aufnahmen ab, als jede andere bisher getestete Wildkamera!
  • Ausgezeichnete Bildqualität: Am Tag und auch in der Nacht ist die Bildqualität der kleinen Dörr Wildkameras ganz hervorragend. Die Megapixel-Werte anderer Wildkameras mit bis zu 12.0 MP sind in den meisten Fällen ohnehin Augenwischerei. Die Dörr hält das, was andere versprechen.
  • Legendäre Batterielaufzeit: Die Dörr SnapShot Mini geht extrem schonend mit den Batterien um. Monate im Dauerbetrieb sind bei diesem Modell gar kein Problem.
  • Klein & unauffällig: Durch die geringen Ausmaße und das Camouflage-Tarnmuster lässt sich die SnapShot Mini Wildkamera sehr gut verstecken. Im Wald taucht die SnapShot Mini unter. Bei der SnapShot Mini Black kommt hinzu, dass das LED-Feld ebenfalls schwarz ist und die Wildkamera insgesamt noch weniger auffällt.

Deutscher Anbieter: Bei der Dörr GmbH handelt es sich um ein deutsches Unternehmen aus Neu-Ulm, das seit 1973 auf dem Markt ist und gerade sein 40-jähriges Bestehen feierte. Groß geworden ist Dörr im Bereich Fotohandel, beliefert also professionelle Fotografen. Vor diesem Hintergrund geht Dörr das Thema Wildkameras mit einem gewissen Anspruch an, da man schließlich einen Ruf zu verlieren hat. Mit einer Dörr-Wildkamera macht man auch deswegen nichts falsch, weil man im Fall der Fälle ein solides deutsches Unternehmen als Ansprechpartner hat. Die Erfahrung hat gezeigt, dass in dem seltenen Fall eines Rückläufers sofort und ohne Diskussion einwandfreier Ersatz geliefert wurde.

Technische Daten

SnapShot MINI SnapShot Mini BLACK
Auflösung Foto - 5.0 MP Standard
- alternativ 3.0, 8.0 MP
- 5.0 MP Standard
- alternativ 3.0, 8.0 MP
Anzahl Fotos je Auslösung 1, 2 oder 3 1, 2 oder 3
Time Lapse Ja
Intervall 5 Sek - 8 Std
Ja
Intervall 5 Sek - 8 Std
Auflösung Video 640 x 480 Pixel (VGA)
320 x 240 Pixel (QVGA)
(kein Ton!)
640 x 480 Pixel (VGA)
320 x 240 Pixel (QVGA)
(kein Ton!)
Video-Dauer 5-60 Sek 5-60 Sek
Zeit
Datum
Mondphase
Temperatur
Barometer
Ja
Ja
Ja
Ja
Nein
Ja
Ja
Ja
Ja
Nein
Anzahl LEDs/
Blitz-Art
28 Infrarot-LEDs
(Low Glow; 850 nm / fast unsichtbar)
40 Infrarot Black-LEDs
(No Glow; 940 nm / unsichtbar)
Passwort ja ja
Reichweite Blitz ca. 12 m ca. 10 m
Auslösezeit 0,90 Sek. 0,90 Sek.
Batterien 4 oder 8 x AA Mignon 4 oder 8 x AA Mignon
Batterie-Betriebsdauer Ruhestrom < 0,18 mA,
mehrere Monate mit einem Batteriesatz (getestet!)
Ruhestrom < 0,18 mA,
mehrere Monate mit einem Batteriesatz (getestet!)
Monitor 3,5cm Diagonale (2,6 x 2,6 cm)
LCD-Farbdisplay
3,5cm Diagonale (2,6 x 2,6 cm)
LCD-Farbdisplay
Speicher SD-Karte bis 32 GB
(auch SDHC)
SD-Karte bis 32 GB
(auch SDHC)
Größe 9,8 cm (B) x 12,6 cm (H) x 7,2 cm (T) 9,8 cm (B) x 12,6 cm (H) x 7,2 cm (T)
Gewicht ca. 248 g
(o. Batterien)
ca. 248 g
(o. Batterien)
ca. Preis 144,00 € 164,00 €

Lieferumfang:

Batterien und SD-Karte sind nicht im Lieferumfang enthalten. Als Zubehör sind eine abschließbare Schutzbox aus Metall und ein Master Lock Python 8mm Kabelschloss erhältlich.

LED-Konzept

Mini vs. Mini Black: Die Dörr SnapShot Mini gibt es als Version mit regulären IR-LEDs (Dörr SnapShot MINI UV552) und als Version mit für Mensch und Tier unsichtbaren Black LEDs (Dörr SnapShot MINI BLACK UV555). Die beiden Wildkameras sind ansonsten völlig identisch.

Weil wir von Wildkamera-Test.com notorisch neugierig sind, haben wir unsere beiden Dörr Wildkameras aufgeschraubt, damit Sie sich ein Bild der unterschiedlichen LED-Panels machen können:

Ab einem gewissen Punkt wollten wir es genau wissen und haben unsere beiden Dörr SnapShot Mini auseinander gebaut.

Unsere beiden Dörr SnapShot Mini Wildkameras sind unserer Neugier zum Opfer gefallen und wurden schonungslos “seziert”. Links die 4 x 7 LEDs der regulären Variante, rechts die 5 x 8 Black-LEDs der SnapShot Mini Black. “Black” heißt in dem Zusammenhang nicht, dass die LEDs selbst schwarz sind, sie strahlen nur auf einer anderen Wellenlänge (940nm vs. 850 nm) – Bild: Wildkamera-Test.com

Unterschiedliche Blitzreichweite: Grundsätzlich sind die Blitzreichweiten von Black-LED-Wildkameras nicht so groß, wie bei Wildkameras mir regulären “Low Glow”-LEDs. Am Beispiel der Dörr SnapShot Mini wird das sehr gut deutlich. Obwohl Dörr bei seiner Black LED-Version die Anzahl der LEDs um 40% von 28 auf 40 LEDs erhöht hat, geht die Reichweite der SnapShot Mini Black gegenüber der regulären SnapShot Mini Wildkamera um ein Viertel zurück:

Dörr trickst nicht: Dass Dörr die Minderleistung der Black-LEDs durch mehr LEDs zu kompensieren versucht, spricht für den Qualitätsanspruch dieses Wildkamera-Herstellers. Andere Wildkamera-Hersteller tauschen einfach die regulären IR-LEDs gegen Black-LEDs oder “unsichtbare blaue 940 nm“-LEDs aus und tricksen dann auch noch mit einer längeren Belichtungszeit. Der Nutzer ist dann meist herbe enttäuscht, wenn er die ersten Nachtaufnahmen dieser so “optimierten” Wildkameras sieht. Eins vorweg: die überwiegende Mehrheit der Wildkameras würden sich glücklich schätzen, wenn sie des nachts die Bildqualität der SnapSot Mini Black erreichen würden.

die 850 nm LEDs sind für das menschliche Augo gerade noch sichtbar, während die 940 nm LEDs außerhalb des sichtbaren Spektrums liegen - Grafik: Wikipedia

Die 850 nm LEDs der regulären SnapShot Mini sind für das menschliche Auge kaum noch sichtbar, die 940 nm LEDs der Mini Black strahlen definitiv außerhalb des sichtbaren Spektrums – Grafik: Wikipedia

Qual der Wahl: Snap-Shot Mini regulär oder als Black-LED?

Was die bessere Wildkamera ist, darüber streiten sich die Gelehrten. Es kommt in der Tat auf den Einsatzzweck an.

Vorteil SnapShot Mini Black – verminderte Entdeckungsgefahr: Wer mit der SnapShot Mini seinen Besitz schützen möchte, muss trotz der kleinen Abmessungen und der Tarnfarbe immer mit der Entdeckung der Wildkamera rechnen. Auch tagsüber ist es dabei nicht völlig unerheblich, um welche Version der SnapShot Mini es sich handelt. Denn die Wildkamera mit regulären LEDs ist aufgrund des relativ hellen LED-Felds doch etwas auffälliger. In der Nacht kommt bei der günstigeren, regulärenVersion der SnapShot Mini das zwar schwache, aber wahrnehmbare rötliche Glühen der LEDs während der Foto- oder Videoaufnahme hinzu. Die etwas teurere Version, die Dörr SnapShot Mini Black verfügt über sog. Black-Vision-LEDs. Wenn diese Black-LEDs in der Dunkelheit die Szenerie ausleuchten, kann dies weder von Tier noch Mensch wahrgenommen werden.

Therorie vs. Praxis: Hier muss man allerdings wirklich zwischen Theorie und Praxis unterscheiden. Wenn man die Fotofalle selbst aufgestellt hat, schaut man logischerweise automatisch bei jeder Gelegenheit zur der Wildkamera hin. Und wenn man dann bei der regulären SnapShot Mini in der Nacht das rote Glimmen der LEDs erkennt, sollte man meinen, dass das jeder sehen MUSS. Aber alle anderen wissen nun einmal nicht, dass eine Wildkamera installiert ist und wo genau sich die Wildkamera befindet. Stellt man – wie von uns empfohlen – das Maximum von drei Bildern ein, die in einer Serie geschossen werden, dann bedeutet das bei der regulären SnapShot Mini ein dreimaliges kurzes Aufleuchten der LEDs innerhalb von 2 Sekunden. Das geht zack, zack, zack. Dann ist wieder solange Ruhe, wie man die Pause zwischen zwei Aufnahmeserien eingestellt hat (Empfehlung: 5 Sekunden). Um dieses Glimmen zu sehen, muss man es schon erwarten, bzw. genau zu diesem Zeitpunkt in die Wildkamera schauen.

Empfindliches Wild? Ein befreundeter Jäger, der beide Versionen der Dörr SnapShot Mini im Einsatz hat, berichtet von seinen empfindlichen Wildschweinen. Er schwört Stein und Bein, dass die Wildschweine von den regulären IR-LEDs aufgeschreckt werden, während die Version mit den Black-LEDs von den Schwarzkitteln ignoriert wird. Wir können diese Erfahrung nicht bestätigen, da wir auch mit der regulären SnapShot Mini bereits eine Reihe von Wildschweinen aufgenommen haben. Aber wer befürchtet, in seinem Revier besonders schreckhaftes Wild zu haben, greift besser zur Dörr SnapShot Black.

Diese Szene wurd mit einer regulären Dörr SnapShot Mini aufgenommen. Die Sau schent sich jedenfalls nicht am Glimmen der LEDs zu stören - Bild: Wildkamera-Test.com

Diese Szene wurde mit einer regulären Dörr SnapShot Mini (nicht Black!) aufgenommen. Die Wildsau scheint sich in dieser nebligen Nacht jedenfalls nicht am Glimmen der LEDs zu stören – Bild: Wildkamera-Test.com

Im Bereich der Wildbeobachtung ist der Einsatz der regulären Infrarot-LEDs vollkommen in Ordnung. Das Wild sieht zwar das rote Glimmen der Kamera, gewöhnt sich aber in kürzester Zeit daran. Diese Erkenntnis haben wir gewonnen, als wir mit der Kamera Nacht-Videos aufgenommen haben. Im Gegensatz zu dem kurzen Foto-Blitz bleibt bei Videos das Licht ja für die gesamte Dauer der Aufnahme an. Bei dem ersten Video hat dies ein Rehbock registriert und ist zunächst erschrocken zur Seite weg gesprungen. Schon 5 Minuten später war der gleiche Bock dann ganz entspannt wieder im Bild. Also unkritisch. Anders ließe sich die Fülle der Nachtaufnahmen nicht erklären, die wir mit unseren diversen Fotofallen bereits geschossen haben.

Nachteil SnapShot Mini Black – Qualität Nachtaufnahmen: Der Haupt-Nachteil der Black-LEDs ist die (angeblich) verminderte Reichweite bzw. die tendenziell etwas schlechteren Nachtaufnahmen. Aber auch das hört sich schlimmer an, als es in der Praxis ist. Da Dörr bei seiner Black-LED-Version die Anzahl der LEDs erhöht hat, wird der prinzipbedingte Nachteil der 940 nm-LEDs nahezu vollständig kompensiert. Wir können zumindest bei der Blitzreichweite keinen wesentlichen Unterschied zwischen den Nachtaufnahmen der beiden Versionen erkennen:

Nachtaufnahme Wildkamera Dörr SnapShot Mini

Nachtaufnahme einer Dörr SnapShot Mini mir regulären LEDs; noch bis in die Tiefen sind Details zu erkennen – Bild: Wildkamera-Test.com

Bild: Wildkamera-Test.com

Diese Nachtaufnahme stammt von einer an gleicher Position installierten Dörr SnapShot Mini Black; die Blitzreichweite ist nahezu identisch, das Bild ist insgesamt etwas weniger detailliert, aber für eine Black-LED Wildkamera dieser Preisklasse ausgezeichnet – Bild: Wildkamera-Test.com

Moultrie M-990i

Zum Vergleich: die in etwa gleiche Szene (keine Überlagerung der diversen Kamera-Blitze!), aufgenommen von einer Moultrie M-990i (Version bis 2013), ebenfalls eine Black-LED Wildkamera – Bild: Wildkamera-Test.com

Fazit: Objektüberwachung? Black-LEDs! Wer hinsichtlich Entdeckungsgefahr auf Nummer sicher gehen möchte, investiert die zusätzlichen 15 € und greift zur SnapShot Mini Black (UV555).

Wer die Wildkamera nicht unbedingt zur Objektüberwachung einsetzen will, kann getrost zur SnapShot Mini (UV552) mit regulären LEDs greifen. Die ist billiger, die Qualität der Bilder ist bei Nacht sogar noch etwas besser und die ohnehin schon exzellente Batterielaufzeit der SnapShot Mini Black wird noch einmal übertroffen, da 50% weniger LEDs im Einsatz sind. Dem Wild ist das leichte, rötliche Glimmen der LEDs meist herzlich egal, das zeigen die vielen gelungenen Aufnahmen auch bei empfindlichem Wild wie Schwarz- oder Rotwild.

Gehäuse & Tasten

SnapShot Min

Das Gehäusekonzept der Dörr SnapShot Mini ist durchdacht und solide.

Klein: Die Dörr SnapShot Mini ist nur 128mm hoch und 82mm breit. Bis auf die Limited-Versionen (Sondereditionen mit reduziertem Leistungsumfang) besitzen die SnapShot Mini-Wildkameras ein Camouflage-Muster. Die so getarnten Wildkameras können sehr unauffällig montiert werden.

Öffnet nach vorne: Gegenüber den unsäglichen Gehäusen, die in nahezu identischer Bauweise von der LTL-5210A, der Waidlife 12 MP, der ALDI Wildkamera Maginon WK1 und dem Nachfolgemodell WK2 verwendet werden, ist es bereits ein Riesenvorteil, dass die Dörr Wildkamera nach vorne aufschwenkt. Dadurch hat man alle wichtigen Bedienungselemente immer im Blick.

Solide Verschlüsse: Die Frontklappe wird mit zwei soliden Clips geschlossen und kann mit einem Vorhängeschloss gegen unbefugtes Öffnen gesichert werden.. Das funktioniert auch bei -20 °C und mit Handschuhen. Auch hier wieder der Vergleich zur Konkurrenz: Bei der Waidlife Optimus Black kann die Bodenklappe, hinter der sich SD-Karte und Batterien verbergen überhaupt nicht gegen unbefugtes Öffnen gesichert werden. Bei der aktuellen ALDI Maginon WK3 Wildkamera beträgt der Durchmesser, der an der Frontklappe für ein kleines Vorhängeschloss zur Verfügung steht, gerade einmal 3,6 mm. Mit Schlösschen von dieser Dimension kann man vielleicht das Poesie-Album seiner Tochter sichern, aber wahrscheinlich noch nicht einmal das …

Direktvergleich der Gehäuse: das Gehäuse der ALDI WK3 Wildkamera (links) erreicht bei weitem nicht die Qualität der Dörr SnapShot Mini - Bild: Wildkamera-Test.com

Direktvergleich der Gehäuse: das Gehäuse der aktuellen ALDI WK3 Wildkamera (links) erreicht bei weitem nicht die Qualität der Dörr SnapShot Mini – Bild: Wildkamera-Test.com

Diebstahlsicherung: Ein Ausstattungsdetail der SnapShot Mini ist z.B. eine stabile Öse mit 10,9 mm Durchmesser auf der Rückseite der Wildkamera, durch die das bewährte Master Lock Python 8mm Kabelschloss zur Diebstahlsicherung gezogen werden kann. Zudem krallt sich die Verzahnung dieser Öse in den Baum, so dass die Wildkamera einerseits besonders solide positioniert ist, andererseits wird die Fotofalle schon gleich richtig, nämlich leicht nach unten geneigt ausgerichtet. Dieses Details scheint im ersten Moment nicht so wichtig, aber die Summe der Details macht in der Praxis den Unterschied.

Display, Menü, Bedienung & Bedienungsanleitung

Dörr Wildkamera Menü

Dörr Wildkamera Menü

Einfache Bedienung: Die Bedienung der Dörr SnapShot Mini ist intuitiv und gibt kaum Rätsel auf. Das liegt nicht zuletzt daran, dass auf Schnick-Schnack jeglicher Art verzichtet wird.

Logisches Menü: Das Menü der SnapShot Mini Wildkamera ist angenehm logisch aufgebaut. Es werden drei Bereiche unterschieden. Unsere bevorzugten, weil bestens bewährten Einstellungen haben wir gefettet:

  • CAM: Kameraeinstellung (Photo/Video), Bildauflösung (3/5/8 MP) bzw. Videoauflösung (VGA/QVGA), Bildanzahl (1/2/3) bzw. Videolänge (5-60 Sek),
  • PIR: Empfindlichkeit (Hoch/Normal/Niedrig/Aus), Verzögerung (0Sek-60Min), Serienbild (Aus/5Sek-8Std), Zeitfenster (Ein/Aus)
  • SYS: Uhrzeit(Eingeben), Zeitstempel (Ein/Aus), Passwort (Ein/Aus), Sprache (Deutsch/Englisch), Tastenton (Ein/Aus), Überschreiben (Ein/Aus), Formatieren (Eingeben), Werkseinstellung (Speichern)
Der Bildschirm der Dörr SnapShot Mini ist zur Bildbetrachtung ungeeignet - Bild: Wildkamera-Test.com

Der Bildschirm der Dörr SnapShot Mini ist zur Bildbetrachtung vor Ort eher ungeeignet; hier empfiehlt es sich, die SD-Karte in eine DigiCam zu stecken, und die Aufnahmen dort zu betrachten – Bild: Wildkamera-Test.com

Kleines Display: Das Farb-Display der Dörr SnapShot Mini ist klein. Sehr klein. Es ist gerade einmal 26 x 26 mm groß, mit einer Bildschirmdiagonale von 35,7 mm. Um durch das übersichtliche Menü zu navigieren reicht es, aber die Bildbetrachtung auf diesem nur Briefmarken-großen Bildschirm macht keinen Spaß. Das ist kaum noch zeitgemäß und sollte von Dörr bei nächster Gelegenheit überarbeitet werden.

Wer dennoch über das 1,5″-Display die Aufnahmen vor Ort kontrollieren möchte, kann dies im SETUP-Modus tun. Mit einem Doppelklick auf die OK-Taste erscheint auf dem Bildschirm das zuletzt gemachte Bild.

Tipp: Wir halten es für sinnvoll bei der Bildanzahl die höchstmögliche Einstellung, nämlich “3” zu wählen und gleichzeitig die Verzögerung, die Aufnahmepause nach einer Aufnahmeserie also, auf “0” zu stellen. Die drei Bilder werden in weniger als zwei Sekunden gemacht und falls es dann immer noch etwas zu fotografieren gibt, ist die Wildkamera gleich wieder zur Stelle. Mit dieser Einstellung entgeht einem nichts.

Deutsche Bedienungsanleitung: Die beiliegende Bedienungsanleitung der Dörr SnapShot Mini ist sehr sorgfältig ausgearbeitet und ein gutes Beispiel für eine ordentliche Gebrauchsanweisung, bei der man nicht das Gefühl hat, dass alleine der Google Translator zum Einsatz kam.

Download: Wer sich vorab im Detail über die Dörr Wildkamera informieren möchte, kann sich hier die Bedienungsanleitungen anschauen:

Erfassungsbereich & Auslösegeschwindigkeit

Die wahre Qualität einer Wildkamera kann man erst im direkten Vergleich zueinander ermitteln. Wer für 99 € eine ALDI Wildkamera gekauft hat und die ersten Aufnahmen sieht, mag durchaus zufrieden sein. Aber wieviele Bilder hätte eine andere Wildkamera in der gleichen Situation gemacht? Eine der großen Stärken der Dörr SnapShot Mini Wildkamera ist ihre präzise Auslösung. Sie löst nicht nur extrem schnell sondern vor allem korrekt aus. Ein großes Manko insbesondere der beiden ersten ALDI-Wildkamera-Generationen (Maginon WK1 und WK2) war die unpräzise Auslösung. Entweder lösen diese ALDI Wildkameras gar nicht aus. Das trifft insbesondere bei schnell querenden Objekten zu. Oder man findet reihenweise Fehlaufnahmen auf der SD-Karte, da jeder sich im Wind bewegende Zweig und jede Sonneneinstrahlung eine Aufnahme auslöst.

Erwischt Mann & Maus: Nicht so die Dörr. Getreu dem amerikanischen Sprichwort “All Killers – No Fillers” erwischt die SnapShot Mini von der kleinen Maus, über Vögel bis hin zu ungebetenen menschlichen Gästen alle sich in ihrem Blickfeld bewegenden Objekte. Gleichzeitig ist die Wildkamera nahezu immun gegenüber Fehlauslösungen. Sicher, auch hier hat die Physik Grenzen gesetzt. Wenn Wind und Wolken zusammen kommen, ist es auch für die Dörr manchmal schwer, einen sich bewegenden Strauch, der zudem von Zeit zu Zeit von der Sonne angestrahlt wird, von einem lebenden Objekt zu unterscheiden. Aber im direkten Vergleich ist die Dörr die zuverlässigste Wildkamera, die wir kennen.

Bild-/Videoqualität am Tag und in der Nacht

Sehr gute Bildqualität: Die Bildqualität der Dörr Wildkamera ist sehr gut. Sie besitzt einen echten 5.0 MP CMOS Bildsensor. Die Megapixel-Werte anderer Wildkameras mit oft 12.0 MP sind in den meisten Fällen Augenwischerei. Denn auch hier ist meist lediglich ein 5.0 MP-Sensor verbaut, die höhere Auflösung wird durch Interpolation errechnet. Auf die Bildqualität hat dies keinen Einfluss.

Dörr SnapShot Mini Wildkamera

Die Dörr SnapShot Mini und die Mini Black (s. Bild unten) liefern tagsüber identische Bilder; auch der Auslösezeitpunkt stimmt überein. Das war nicht anders zu erwarten, da die beiden Wildkameras bis auf das LED-Konzept identisch sind – Bild: Wildkamera-Test.com

Die von uns verwendete Dörr SnapShot Mini Black ist neueren Datums, zu erkennen an der Batterie-Anzeige rechts im Informationsbalken. Diese Anzeige hatten die älteren SnapShot Wildkameras noch nicht – Bild: Wildkamera-Test.com

Moultrie M-990i - Bild: Wildkamera-Test.com

Zum Vergleich: die gleiche Szene von einer Moultrie M-990i Wildkamera aufgenommen; der Bildausschnitt ist etwas kleiner, da die Moultrie bei gleicher Ausschnitt-Breite aufgrund des verwendeten 16:9-Formats eine geringere Bildhöhe aufweist. Die Bilder der Moultrie sind immer noch sehr gut, aber weniger farbtreu und auch weniger scharf – Bild: Wildkamera-Test.com

Für große und kleine Ratten bestens geeignet: Das nachfolgende Bild stammt von einer Leserin unserer Schwester-Seite Wald-Prinz.de. Die Dame wusste nicht, wer/was ihren Kaninchen nachts immer die Futternäpfe leerte. Bereits in der ersten Nacht war die Sachlage dank der SnapShot Wildkamera klar:

Die Dörr SnapShot Mini löst auch bei Kleintieren wie Mäusen, Vögeln, oder - wie in diesem Fall - Ratten zuverlässig aus - Bild: R. Breu

Die Dörr SnapShot Mini löst auch bei Kleintieren wie Mäusen, Vögeln, oder – wie in diesem Fall – Ratten zuverlässig aus – Bild: R. Breu

“vielen Dank für Ihre Empfehlung, die Dörr SnapShot Mini zu kaufen, habe sie gestern erhalten und gleich getestet mit der von Ihnen empfohlenen Einstellung, ich kann nur sagen … bestens, eine halbe Stunde später schon die ersten Aufnahmen, musste gar nicht viele Bilder sichten… hervorragende Bilder, superleichte Handhabung und Bedienung, ich kann unsere ungebetenen Gäste auch bei tiefster Nacht wunderbar sehen… es sind tatsächlich wie befürchtet Ratten… na ja, wie ich die wieder los werde, muss ich wohl auf einer anderen Internetseite herausfinden… sobald ich die los bin, werd ich wohl alles mögliche “überwachen”, die SnapShot macht richtig Spaß.”

Nur VGA-Videos, kein Ton: Bei der Videoauflösung liefert die Dörr SnapShot Mini lediglich eine VGA-Auflösung von 640×480 Pixel. Davon darf man sich keine Wunder erwarten. Wer unbedingt HD-Videos möchte, muss zur ähnlich soliden Moultrie M-990i Wildkamera greifen. Aber auch bei HD-Auflösung darf man nicht davon ausgehen, nachts brilliante HD-Videos zu erhalten. Auch die Ton-Aufnahmen werden überschätzt. Denn weder Rehe noch Einbrecher tendieren dazu, großartig Geräusche zu machen.

Im Objektschutz ist es ohnehin sinnvoller, die Wildkamera nicht im Video-Modus zu betreiben. Ein 5.0 MP Bild ist deutlich aufschlussreicher, als ein VGA-Video.

Time Lapse-Video mit einer SnapShot Mini Black

Zeitraffer-Effekt: Immer häufiger sieht man in Dokumentationen, Werbungen oder Videoclips einen Zeitraffer-Effekt. Die Dörr SnapShot Wildkamera ist die denkbar einfachste Art, um beeindruckende Outdoor Zeitraffer-Videos herzustellen, mit dem man sich auf You-Tube durchaus sehen lassen kann. Denn die Dörr Wildkamera bringt bereits von Hause aus alles mit, was für ein sog. Time Lapse-Video benötigt wird: eine sehr gute Bildqualität, Wetterfestigkeit, unauffälliges Aussehen und nicht zuletzt die Serienbild-Funktion. Denn ein Timelapse-Video (engl. für Zeitraffer) wird aus einer Serie von Einzelbildern erstellt. Die einzelnen Bilder werden später als Video mit 24 oder 30 Bildern pro Sekunde wiedergegeben. So ergibt sich der Zeitraffer-Effekt.

Serienbild-Funktion: Die Dörr Wildkamera macht in der Funktion “Serienbild” gemäß des eingestellten Zeitintervalls Bilder, beispielsweise in der Zeit von 6:00 Uhr bis 18:00 Uhr alle 10 Sekunden ein Foto. Zu einem Zeitraffer-Video fügt man diese Vielzahl an Foros dann mit einer speziellen Software zusammen. Dazu eignet sich beispielsweise die kinderleichte und kostenlose Software des Wildkamera-Herstellers Moultrie ( http://www.moultriefeeders.com/timelapsesoftware ).

Batterien & Energiemanagement

4 oder 8 x Mignon AA: Die Arbeitsspannung der Dörr SnapShot Mini ist 6 V. Sie kann wahlweise mit vier oder acht 1,5 V Batterien vom Typ Mignon LR6/AA betrieben werden. Nach unserer Erfahrung kommen alle Dörr Wildkameras ganz hervorragend mit den beliebten Eneloop Akkus zurecht. Allerdings ist der Leistungshunger der Dörr Fotofallen so spektakulär gering, dass man auch ungestraft Batterien vom Lebensmittel-Discounter einsetzen kann.

Wir betreiben die Dörr SnapShot Mini mit Eneloop Akkus, wirklich notwenidg ist das speziell bei dieser Wildkamera nicht, da die Dörr auch monatelang mit Standard Batterien vom Lebensmittel-Discounter läuft - Bild: Wildkamera-Test.com

Wir betreiben die Dörr SnapShot Mini mit Eneloop Akkus, wirklich notwendig ist das speziell bei dieser Wildkamera nicht, da die Dörr auch problemlos monatelang mit Standard-Batterien vom Lebensmittel-Discounter läuft – Bild: Wildkamera-Test.com

Fels in der Brandung: Auf eine Wildkamera muss man sich verlassen können. Das Thema Batterie-Laufzeit kann nicht hoch genug bewertet werden. Was nützt die tollste Kamera, wenn alle naselang die Batterien leer sind. Wir haben uns bei diversen Wildkameras bereits “zigmal” massiv geärgert, weil wir nach 2-3 Wochen Wartezeit die Fotofalle kontrolliert haben, nur um dann festzustellen, dass aufgrund leergesogener Batterien keine Aufnahmen auf dem Chip zu finden waren. Das nervt ohne Ende! Hier ist die Dörr SnapShot Mini ein Fels in der Brandung. So einen schonenden Umgang mit den Batterien haben wir bisher bei keiner anderen Wildkamera festgestellt.

Spektakuläre Batterielaufzeit: Die Dörr SnapShot Mini Wildkamera schafft das Kunststück an dem viele andere, insbesondere die No Name Hersteller schier verzweifeln: eine spektakuläre Batterielaufzeit von locker mehreren Monaten, obwohl die Auslösegeschwindigkeit der Fotofalle zu den besten im Markt gehört und die Nachtaufnahmen hervorragend ausgeleuchtet sind. Bei keiner uns bekannten Wildkamera muss man sich weniger Gedanken um die Batterielaufzeit machen, als bei der Dörr SnapShot Mini. Das gilt insbesondere für die Version mit den regulären LEDs, da hier anstatt 40 LEDs (SnapShot Black) lediglich 28 LEDs zum Einsatz kommen.

Monatelanger Dauereinsatz selbst bei Kälte: Bei unseren Langzeittests reichte ein Batteriesatz (8x AA-Mignon) immer für mehrere Monate im Dauerbetrieb. Unsere erste Dörr Wildkamera war nach mehr als einem halben Jahr und trotz beinhartem Winter immer noch mit dem gleichen Batteriesatz unterwegs! Keine unserer Dörr SnapShot Mini Wildkameras hat uns je mit leeren Batterien im Stich gelassen.

Kommentare von Benutzern

Auf unserer Partnerseite www.Wald-Prinz.de haben sich über die Zeit einige Kommentare zur SnapShot Mini und zur Black-LED-Version, der SnapShot Black angesammelt:

  • “Ich habe sowohl die Dörr SnapShot Mini als auch die ALDI Kamera, und kann dem Autor in allen Punkten voll zustimmen! Besonders die fummelige Bedienung der ALDI Kamera ist besonders nervig!”
  • “noch einmal herzlichen Dank für die Ratschläge. Ich habe mir daraufhin die Dörr Mini Black kommen lassen. Sie ist jetzt seit gut zwei Monaten bei Wind und Wetter, Schnee und Regen im Wald, hat immer noch den ersten Batteriesatz (8×1,5V), macht sehr gute Bilder und die summieren sich mittlerweile auf ca 12.000 Stück!!! Mit zwei 16 GB Speicherkarten, die fast täglich zum Betrachten gewechselt werden und einer halbminütigen Einstellung, bekommt man, wenn zum Beispiel die Sauen stundenlang an der Kirrung waren, zeitrafferähnliche Filme bei Schnelldurchlauf der Bilder. Fuchs, Dachs, Rehe, Waschbären, reichlich Sauen und sogar schon dreimal eine Wildkatze. Ein voller Erfolg!”
  • “habe jetzt die Dörr Kamera vor mir liegen und werde sie heute noch ins Revier bringen! Eine Anmerkung noch, meine Kinder kamen gerade von der Schule heim und es dauerte keine 5 min und sie wußten schon wie die Kamera funktionier!! Soviel zur Anwenderfreundlichkeit!”
  • “ich habe jetzt seit 15.3.13 die Dörr SnapShot Mini 5.0 im Einsatz und bin sehr zufrieden mit den Bildern!!! Kann sie jeder Zeit weiter empfehlen! Habe pro Nacht ca 1500 – 2000 Bilder! Da werde ich die einstellungen noch ändern. Wir werden von dieser Kamera noch ein paar anschaffen. […] Habt ihr interesse an Bildern von der Rotwildfütterung? Würde euch gerne welche schicken! Vielen Dank noch mal für den super Tipp!”

Bewertung, Preis & Bezugsquellen

Bewertung: Eine grundsolide Wildkamera, die in keiner wichtigen Disziplin schwächelt. Mit gerade einmal ca. 144 Euro ist diese Marken-Wildkamera nur wenig teurer als z.B. die Tevion/Maginon Fotofalle von Aldi (wenn sie denn mal verfügbar ist). Dazu ist die SnapShot Mini im Vergleich zur Aldi Wildkamera definitiv um Längen (!) besser verarbeitet und lässt sich dank einer insgesamt durchdachteren Konstruktion in der Praxis auch besser positionieren und bedienen. Die Wildkamera löst extrem schnell und zuverlässig aus, leuchtet auch bei Nacht die Szenerie sehr gut aus und die Batterielebensdauer ist unerreicht.

Preis & Bezugsquellen: Wir sind ein Fan von Amazon. Wenn die Möglichkeit besteht, direkt beim Händler oder bei Amazon zu kaufen, nehmen wir Amazon. Denn hier haben alle Händler eine gehörige Portion Respekt vor etwaigen negativen Bewertungen. Aktuell sind bei Amazon sog. SparSets im Angebot, die neben der Dörr SnapShot Mini auch noch einen Satz Batterien und eine 4GB SDHC-Karte von SanDisk (Wert ca. 5,00  €) beinhaltet. Damit ist die Wildkamera sofort einsatzbereit:

Kaufen? Unbedingt! Es fällt schwer, bei der Dörr SnapShot Mini das Haar in der Suppe zu finden. Diese Wildkamera hält, was andere Wildkameras versprechen! Die fantastische Zuverlässigkeit der Dörr SnapShot Mini basiert in erster Linie auf einer präzisen Auslösung, einer extremen Batterielaufzeit und einer durchdachten Handhabung, die vor Fehlbedienung schützt. Das Ergebnis sind viele, viele, qualitativ hochwertige Aufnahmen. Und das zu einem überraschend günstigen Preis. Wir sind vor diesem Hintergrund versucht, die maximal möglichen 5 Sterne vergeben. Ein Feature, was wir uns vielleicht wünschen würden, wären HD-Videos und ein größerer Bildschirm. Aber das ist es auch schon. Seit wir unsere beiden Dörr SnapShot Mini und Dörr SnapShot Mini Black Wildkameras im Einsatz haben, machen sie uns Freude und haben uns noch nie geärgert!

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18 Kommentare

Hallo,
zum Thema empfindliches Schwarzwild, ob sichtbarer oder unsichtbarer Infrarotblitz. Das Schwarzwild assoziert
halt mal sehr schnell, wenn so manche Ihrer Kollegen (Heriberts) an Kirrungen erlegt werden, wo (von sehr
vielen Jagdkollegen) die sogenannte Weissblitzkamera in Betrieb ist! – sollte nicht sein – bewußter Technikeinsatz?
Als Ergebnis erhält man halt dann empfindliches Wild jedlicher Art !

Gruß aus der Oberpfalz u. eine gute Zeit!

Harald Minner

PS: sehr schöne Seite wäre vor knappen 10 Jahre schon recht gewesen hätte man sich viel Lehrgeld sparen können!

Hallo,
noch ein Tip für zoologische Überwachungen: Vögel können sehr wohl die roten IR-Leuchten (850 nm) einer “einfachen” Wildkamera sehen und reagieren auch auf eine eventuell aufleuchtende (rote) LED. Hier sollte, besonders im Nestbereich (Brutplatzüberwachung, Prädatorennachweis) auf die Black-Version geachtet werden. Ansonsten kann es zu panikartiger Flucht vom Nest kommen! (Der Fuchs, der dann nachher das Gelege frisst, stört sich nicht daran.)
Mit der MINI BLACK habe ich dabei auch bei scheuen Großvögeln sehr gute Erfahrungen gemacht, 4 davon sind in der laufenden Brutperiode im Einsatz. (Einstellung: 3 Bilder in Serie, Pause 0 sek). Und im Stall löst jede Maus die Kamera aus, auch für Kleinsäuger also zu gebrauchen.

Beste Grüße
Micha

Hi,
hab mit Interesse die Beschreibung gelesen. Genau das was ich suche.

Frage:
Eure Hinweise für die Mobil 5.1 gelten diese auch für die Mini in Bezug auf Karte vorher beim Provider entsperren lassen, sowie die Karte nur am PC konfigurierbar (nicht am Mac), E-Mail-Provider (wer ist der beste zur zeit dafür?), PrePaid-Karte immer noch besser?

Oder hat sich hier mittlerweile etwas geändert ?

Freue mich auf Eure Info dazu – danke.

Dieter

Hallo Dieter,

die Mini gibt es nicht in der Version “Mobil”. Ansonsten macht eine Prepaid-Karte auch weiterhin Sinn. Die Kamera ist ja meist nicht das ganze Jahr über im Einsatz und auch sonst ist es billiger. Wir haben neulich einmal Ja Mobil von Rewe (powered by Congstar = Telekom-Netz) probiert. Großer Fehler! Wenn das Guthaben verbraucht ist, kann man es nicht online aufladen sondern nur mit einem Code, den man an der REWE-Kasse kaufen kann. In der Praxis heißt das: Kamera aus dem Wald holen, Karte raus, Handy finden, das die große SIM-Karte noch nimmt, Guthaben aufladen und dann wieder zurück in die Kamera bzw. in den Wald. Unser Tipp (immer noch): Congstar-Karte. Günstig und gut!

LG – Wildkamera-Test

Hallo miteinander,

einen großen Nachteil in der Praxis sehe ich eindeutig darin, dass das Bedienteil
mit dem Monitor nicht von dem am Baum befestigtem Batteriefach getrennt
werden kann.
Hierdurch ist das Anschauen der vorhandenen Fotos nur in gebückter
kniender Haltung sehr erschwert möglich.
In meinen Augen eine ausgesprochen praxisfremde Bauweise.

Leider hier noch weitere Nachteile für den Gebrauch bei der Jagd:
Die max. einzustellenden 3 Fotos werden in vielleicht 1-2 Sekunden aufgenommen.
Dieses ergibt z.B wie bei mir folgende Fotoserie: erstes Foto zeigt den Teller der
erwachsenen von rechts in den Fotobereich ziehenden Sau – das dritte Foto
schließlich das komplette Haupt !??? Was soll das????Unbrauchbar!!!!
Ich könnte jetzt die Verzögerung auf “Null” herunterstellen und hätte damit
irgendwann die ganze Sau auf Bild.
Sollte diese Sau, vielleicht auch mit einer ihr folgenden Rotte, dann aber 15 Minuten
oder auch länger an der Kirrung bleiben, “erkaufe” ich mir diesen Fotoerfolg mit
hunderten von überflüssigen Fotos!
Alles vom Hersteller irgendwie nicht richtig durchdacht.
ALDI z.B. kann das besser

Hallo,

ich hätte noch eine Frage bezüglich der Limited Versionen der Snap Shot. Abgesehen vom fehlenden Bildschirm (der meiner Meinung nach für eine Betrachtung sowieso zu klein ist), gibt es sonstige Gründe, die gegen einen Einsatz im Vergleich mit den Standard Versionen sprechen?

Des weiteren möchte in einem größeren Waldgebiet vor allem eventuell wieder vorkommende Wildkatzen dokumentieren. Hat wer Erfahrung damit? Sind für diese scheue Art BlackLEDs besser geeignet?

Danke für Rückmeldungen.

Beste Grüße
Christian

Hallo Christian,

@ Black-LEDs & Wildkatzen: Das ist in unseren Augen “Jägerlatein”. Wir haben mit beiden LED-Arten schon so ziemlich alles abgelichtet, was da so kreucht und fleucht. Insbesondere Wildkatzen, die in unseren Wäldern rund um den Nürburgring recht häufig anzutreffen sind. Und da wir unsere Kameras immer auf 3 Bilder in Folge stehen haben, müsste man bei dem als schreckhaft bekannten Schwarz- und Rotwild ja sehen, dass die Tiere nach dem ersten Bild flüchten. Tun sie aber nicht. Es interessiert sie schlicht nicht, bzw. sie scheinen sich in kürzester Zeit dran zu gewöhnen.

@ Limited: Hier hat man die reguläre SnapShot Mini per Software etwas „beschnitten“ um ein günstiges Jubiläums-Angebot bringen zu können, ohne sich den Preis des Standardgeräts zu versauen. Die SnapShot Mini Limited ist vom Gehäuse her identisch mit der regulären Dörr SnapShot Mini. Lediglich das Camouflage-Muster fehlt, die Limited-Wildkameras sind also uni grau/grün. Gespart wurde bei den Funktionalitäten, z.B. der fehlenden Bildbetrachtung über den (eh viel zu kleinen) Monitor. Bei der Video-Einstellung ist die Aufnahmedauer bei der Limited auf 10 Sekunden fest eingestellt. Bei den Videos reden wir allerdings ohnehin nur über max. VGA (Limited: 640×480 Pixel fest eingestellt, reguläre SnapShot Mini: wahlweise 320×240 oder 640×480 Pixel). Auch der fehlende Passwortschutz ist zu verschmerzen. Alles andere ist identisch. Es spricht also nichts dagegen, die Limited zu kaufen. Schauen Sie sich trotzdem als Alternative die Wild-Vision an.

LG – Wildkamera-Test.com

Hallo,
Ich suche eine Kamera für nachts, den Wald und die Objektüberwachung. Besonders wichtig ist mir dem Marder auf die Spur zu kommen, der sich unter dem Dach herumtreibt.
Empfehlen Sie hierfür die Dörr Mini Black oder die Wild Vision?
Danke Markus

Je possède une camera snapshot mini 5.0MP.
elle fonctionne très bien et me fait de magnifiques images mais je n’arrive plus à les supprimer dans la carte.
pourriez vous m’aider
Joël Martin

Hello Martin,

we answer in English since our french is a bit rusty 😉
1st idea: open the camera at the 4 small screws located at each corner. Then try to bring the SD-Card out of the slot and at the same time try to identify the problem why the camera is not releasing the card
2nd idea: it is more like a “workaround”. Leave the SD-Card in the Slot and download the pctures via the USB-cable directly to your PC. After that you are able to farmat the card via the camera’s menu.

All the best – Wildkamera-Test.com

Hallo,
ich habe mir vor ca 10 Tagen die Dörr -snap shot black 5.0 gekauft.
Mein Problem, es gibt kaum Nachtbilder, obwohl die Futterplätze nachts besucht werden und ausgefressen sind
Sie löst nicht aus – Einstellung 3 sec. – kann es daran liegen.
Vielleicht hat jemand eine Idee, wie ich es anders einstellen kann.
für Antworten wäre ich dankbar.
Ich habe die Einstellungen jetzt so gemacht, wie oben angegeben
CAM: Kameraeinstellung (Photo/Video), Bildauflösung (3/5/8 MP) bzw. Videoauflösung (VGA/QVGA), Bildanzahl (1/2/3) bzw. Videolänge (5-60 Sek),
PIR: Empfindlichkeit (Hoch/Normal/Niedrig/Aus), Verzögerung (0Sek-60Min), Serienbild (Aus/5Sek-8Std), Zeitfenster (Ein/Aus)
SYS: Uhrzeit(Eingeben), Zeitstempel (Ein/Aus), Passwort (Ein/Aus), Sprache (Deutsch/Englisch), Tastenton (Ein/Aus), Überschreiben (Ein/Aus), Formatieren (Eingeben), Werkseinstellung (Speichern)

Hallo Esther,

@ “Sie löst nicht aus – Einstellung 3 sec. – kann es daran liegen?”: Nein, eigentlich nicht. Damit ist ja der Abstand zwischen zwei Serien gemeint. Vielleicht ist unter “Timer” ein Zeitfenster eingestellt? Wenn die Batterien voll sind (die LEDs lösen nicht aus, wenn die Volt-Zahl unter einem Schwellenwert liegt, aber bei 10 Tagen…), das PIR-Level auf “hoch” steht, MUSS die Dörr auslösen!! Im Zweifelsfall noch einmal unter “Default Set” die Werkseinstellungen wieder herstellen. Wenn das alles nicht hilft, zurück damit! Als Alternative kommt die SecaCam in Frage. Die hat zwar kein so durchdachtes Gehäuse, aber die Technik stimmt! Sie löst super schnell und super empfindlich aus und hat zudem eine tolle Bewegungsschärfe bei Blitz.

LG – Wildkamera-Test

Moin!

Gleich nach wenigen Tagen der Installation der Kamera (übrigens kinderleicht zu bedienen und einzurichten) der Schock:

Marder im Garten!!! (Kann ich hier eigentlich ein Bild hochladen?)

Jetzt mal schnell die Autos und das Dach mardersicher machen.

Mannmannmann

Eure Bewertung war mir eine gute Empfehlung. Danke!

Ich habe nun meine Wild Vision Full HD erhalten und möchte diese heute Nachmittag im Wald
installieren. Frage: wie kann ich im vornherein kontrollieren ob die Kamera auslöst?
Ich habe 19Leds eingestellt

Hallo, die Kamera lieferte bei mir gute Bilder.

Alleine die Bedienung für die Einstellung des Aufnahmezeitraumes war sehr schwierig. Nachdem ich die Kamera längere Zeit nicht mehr nutzte war es umso schwerer wieder hineinzukommen. Schade.

Die Bilder jedenfalls waren klasse. Jetzt weiss ich, neben einem schönen Fuchs besucht auch ein Marder unseren Garten und wühlt im Kompost Haufen..
Klaus

Ich möchte die Kamera Snapshot Mini 5.0/mini Black 5.oMP an Strom 220 Volt anschließen, Frage wo bekomme ich den Akku ?
Denn die Batterien halten nicht lange.

ich bitte um Antwort wo ich den passende Akku mir bestellen kan. Vielen Dank im vorraus Heinz Boden

Hallo Herr Boden,

@ “denn die Batterien halten nicht lange”: Dann haben Sie die Dörr wohl auf Video stehen und fertigen viele Nachtaufnahmen an. Die Snapshot geht ansonsten sehr pfleglich mit den Batterien um.

@ Akku: Selbst gute Akkus werden nicht unbedingt länger halten. Ist also eigentlich auch keine Lösung für Sie.

@ Externe Stromversorgung: hier können Sie grundsätzlich einen Bleigel-Akku einsetzen, so wie er bei z.B. bei Kindermottorrädern Verwendung findet und daher günstig aif Amazon und auf Ebay zu finden ist. Diesen Akku schließen Sie dann mit einem Kabel an die Dörr an (unten). Sie benötigen übrigens einen 6V-Akku. Hätten Sie eine SecaCam wäre ein 12V-Block notwendig.

Wenn Sie 220V vor Ort zur Verfügung haben, benötigen Sie ein Netzteil. Das bekommen Sie z.B. hier. Das Netzteil lädt übrigens nicht die internen Akkus! Laut Dörr müssen in der SnapShot trotz Netzteil Batterien/Akkus eingesetzt sein.

LG – Wildkamera-Test.com